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EXKLUSIV: Stian E. Forgaard im Gespräch

Am Freitag, den 11. September kamen selbst am späten Nachmittag noch viele Kinder in die LUCAS-Lounge, um Regisseur Stian E. Forgaard zu seinem Film DAS EICHHÖRNCHEN zu befragen.

 

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In DAS EICHHÖRNCHEN versucht ein Junge ganz verzweifelt seinen Vater im Gefängnis zu besuchen. Er tötet schließlich ein Eichhörnchen und bringt es seinem Vater. Warum?

Das Eichhörnchen ist Fredriks bester Freund und früher hat er es immer gemeinsam mit seinem Vater gefüttert. Das Tier zu töten ist für ihn wie ein Opfer und ein Symbol dafür, wie sehr er seinen Vater liebt.

 

Aber dafür hätte Fredrik doch auch einfach ein Foto machen und es seinem Vater als Erinnerung schenken können?

Grundsätzlich schon, aber dann hätte er nichts aufgegeben. Sein Leben wäre gewesen, wie bisher und nichts hätte sich für ihn geändert. So musste er ein richtiges Opfer bringen.

 

Wurde für den Film wirklich ein Eichhörnchen verletzt?

Nein, natürlich nicht. Tatsächlich haben wir in Norwegen kein Eichhörnchen gefunden, das sich zähmen ließ und so mussten wir nach Tschechien fahren, um ein zahmes Eichhörnchen zu finden. Dort haben wir alle Aufnahmen vor einem sogenannten Green Screen gemacht und das Bild mit dem kleinen Jungen nachher im Computer eingefügt.

 

DAS EICHHÖRNCHEN ist im Vergleich zu vielen anderen Filmen ein recht trauriger Film. Dennoch ist am Ende alles ein wenig anderes. Was hat sich deiner Meinung nach geändert?

Die Situation ist immer noch sehr schwierig, schließlich sitzt der Vater auch weiterhin im Gefängnis. Aber Frederick ist erleichtert, nachdem er ihn gesehen hat und mit ihm sprechen konnte. Das gibt ihm Hoffnung. Anders herum erinnert das Einhörnchen den Vater an seinen Sohn und seine Freiheit.

 

 


Stian E. Forgaard stammt aus dem norwegischen Stavanger. Nach dem Universitätsstudium entwirft und dreht er Werbefilme. DAS EICHHÖRNCHEN ist sein zweiter Kurzfilm.

 
 

 


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