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EXKLUSIV: William Whirity im Gespräch

Zum ersten Mal in seinem Leben flog William Whirity nach Europa, um seinen neuen Film bei LUCAS vorzustellen. Einen Tag vor der großen Preisverleihung sprachen Kristina und Marlen mit ihm über MILOS VERUNGLÜCKTE ERFINDUNGEN.

 

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William, du bist selbst noch sehr jung. Wie fühlt sich das an, wenn plötzlich ganz viele Kinder ein Autogramm von dir haben möchten?

Oh, ich war sehr überrascht, aber es ist toll hier zu sein und es macht viel Spaß. Und ich bin sehr glücklich darüber, dass den Kindern mein Film gefällt. Das ist mir sehr wichtig, schließlich habe ich ihn extra für Kinder gemacht.

 

In dieser Woche feierte MILOS VERUNGLÜCKTE ERFINDUNGEN seine Weltpremiere. Das ist sicherlich aufregend für dich...

Es ist richtig cool. Für mich ist es auch das erste Mal, dass ich in Europa bin und mir verschiedene Länder anschaue. Bisher war ich nur in den USA.

 

Du arbeitest in Los Angeles, dem Ort, an dem die richtig großen Kinofilme gemacht werden. Gibt es vielleicht ein Geheimnis, um im Filmgeschäft richtig erfolgreich zu sein?

Das kann ich erst sagen, wenn ich richtig erfolgreich bin (lacht). Ich weiß nicht, ob es wirklich ein Erfolgsgeheimnis gibt, aber ich bin hier bei LUCAS und das ist schon ziemlich klasse, würde ich sagen.

 

Hast du ein Vorbild?

Ja, ich treffe immer wieder Filmemacher, die mich inspirieren. Steven Spielberg zum Beispiel hat tolle Filme gemacht oder Joe Dante, der Regisseur der GREMLINS (1984)

 

Haben sich die beiden Kinderdarsteller für ein Casting beworben oder kanntest du sie?

Ja, wir haben ein Casting veranstaltet und es haben sich ungefähr 15 Kinder gemeldet. Eigentlich waren nur zwei davon richtig gut und die spielen dann auch in MILOS VERUNGLÜCKTE ERFINDUNGEN die Hauptrollen. Der ältere von ihnen wollte auch gerne hier zu LUCAS kommen, aber er dreht grade eine neue Serie für den US-amerikanischen Fernsehsender FOX. Die Serie wird so etwas wie „Malcolm mittendrin“ und wird wahrscheinlich am Vorabend zwischen „Die Simpsons“ und „Family Guy“ gezeigt, also ein richtig guter Sendeplatz.

 

Woher hast du die Idee zu deinem Film? Hast du vielleicht früher selbst gerne Sachen erfunden?

Ja, als kleiner Junge habe ich auch alles auseinandergeschraubt und an meinen eigenen Erfindungen gebastelt. Die haben nur leider nie funktioniert. Außerdem wollte ich einen Film machen, der mich an die Filme aus meiner Kindheit erinnert. Und in den 1980er und 1990er Jahren gab es jede Menge Filme, bei denen es um Erfindungen und Zeitreisen geht.

 

Es gab einige Explosionen und Spezialeffekte in deinem Film. Das hat sicher richtig viel Spaß gemacht, diese Szenen zu drehen...

Wir haben sehr viel mit dem Computer gearbeitet, sonst wäre es vielleicht ein bisschen gefährlich geworden. Aber man kann auch einige Effekte nur mit Licht erreichen. Wenn Milos Mikrowellen-Zeitmaschine anspringt, dann haben wir zum Beispiel das Gerät mit blauem Licht ausgeleuchtet. Das wirkt schon ziemlich cool.

 

Und wo habt ihr gedreht?

Ach, das war lustig. Wir haben an meiner ehemaligen Grundschule in Chicago gefilmt. Und den Schuppen für Milos Erfindungen haben wir in der Nachbarschaft gefunden. Das war ziemlich schwer, weil niemand mehr ein so altes und kaputtes Häuschen im Garten stehen hat.

 

Letzte Frage: Wenn du durch die Zeit reisen könntest, wohin würde die Reise gehen?

In die Zukunft, um zu sehen wie das Leben dort ist. Oder ganz weit zurück in die Vergangenheit zu den Dinosauriern.

 

 

 

William Whirity gibt 2006 mit BROKE sein Spielfilmdebüt und arbeitete zuvor an verschiedenen bekannten Produktionen mit, darunter OCEAN'S TWELVE (2004) von Steven Soderbergh. Als Produktionsassistent wirkte er kürzlich an James Camerons neusten Film AVATAR mit, der noch in diesem Jahr in die deutschen Kinos kommt.

 


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